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KEM Baden - Energiekur

Gerade für eine Kurstadt wie Baden ist der verantwortungsvolle Einsatz von Energie eine stimmige Ergänzung zur Botschaft, dass hier etwas Positives für Gesundheit und Lebensqualität der Menschen geschieht. Baden soll eine Musterstadt für Klimaschutz und Energieeffizienz werden.

Besonderheiten: Baden ist Thermenstadt, Kur- und Kongressstadt sowie medizinisches Zentrum des Bezirks. Baden ist Schul- und Ausbildungszentrum und UNESCO-Biospärenpark-Gemeinde. Neben einer ausgeprägten Tourismusinfrastruktur prägen ein Industriebetrieb und viele KMU's den Wirtschaftsstandort.

Beteiligte Gemeinden: Baden


Östlicher Rand des Wienerwaldes, südlich von Wien Modellregion seit 2010 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 1 26,89 km² 25331 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Dr. Gerfried Koch
Ziele
Bereits durchgeführte Maßnahmen

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  • Klimarelevante Investitionen in Kindergärten und Schulen – zwei Kindergärten in Passivhausbauweise, zwei mit Niedrigstenergiestandard.
  • Errichtung eines Biomasse-HKW (28 MW Wärmeleistung, 5 MW elektrische Leistung) mit Fernwärmenetz.
  • Ausbau der innerstädtischen Wärmeinfrastruktur.
  • Wärmerückgewinnung aus Schwefelwasser zur Energieversorgung für Strandbad und Römertherme.
  • Energietechnische Sanierung des Palmen- und Kakteenhauses.
  • CO2-neutrale Beheizung von Glashäusern im Stadtgartenamt.
  • Infrarotaufnahmen von Gemeindegebäuden zur Auslotung von Wärmeverlusten.
  • Radinfrastruktur - Radwege, Radparkanlagen (über 600 Stellplätze am Bahnhof).
  • Fuhrpark Stadtgartenamt – teilweise Umstellung Elektro- und Gasantrieb.
  • Förderrichtlinie für kommunale Förderung zur Energieeffizienz, thermischen Sanierung und Umrüstung auf Heizsysteme mit erneuerbaren Energiequellen.
  • PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden: 7 PVA mit 47 kWp errichtet, 11 PVA mit 154 kWp in Bau bzw. Vorbereitung
  • Machbarkeitsstudie Photovoltaik-Freiflächen-Anlage für Kläranlage erstellt.
  • „BADENER SONNENKRAFT“: Bürgerbeteiligungsprozess über Sonnen-Sparbuch in Kooperation mit lokaler Bank; für Umsetzung von 3 PV-Anlagen mit 60 kWp umgesetzt; 66 Beteiligte mit 300 Sonnenbausteinen a`500 Euro bzw. 66 Sonnen-Sparbücher.
  • Kleinwasserkraftanlage Oetker am Wiener Neustädter Kanal: Machbarkeitsstudie abgeschlossen, Detailplanung läuft.
  • Potenzial geothermischer und Abwärme-Nutzung von warmen Quellen in Baden: Machbarkeitsstudie
  • Generalsanierung der Volksschule Baden am Pfarrplatz: historisches Gebäude im Altstadtbereich wurde im Rahmen der Generalsanierung auch thermisch saniert; z.B. PV-Anlage, Luft-Erdwärmetauscher, tageslichtabhängige Lichtsteuerung, tlw. LED-Beleuchtung, EKZ von 157 auf 85 reduziert.
  • Energiebuchhaltung für 15 öffentliche Gebäude der Gemeinde eingerichtet.
  • Bewusstseinsbildung zur Energieeffizienz und Erneuerbaren Energie: Veranstaltungen, Infoabende, Filmpräsentationen.
  • Infofolder zur Klimamodellregion und e5-Gemeinde Baden erstellt:
  • http://www.baden.at/de/unsere-stadt/energie-klima/klimaschutzprogramme/
  • Drei Elektroladestellen für PKW errichtet.
  • E-Bike-Verleihsystem errichtet.
  • Fußgängerzone für RadfahrerInnen freigegeben.
  • Parkraumbewirtschaftung ausgeweitet; Kurzparkzonen neu verordnet.
  • Citybus-Linien: neue Streckenführung, Anbindung an die Südbahn, neue Taktungen.
  • Projekt „Energiesparen im Rathaus – MitarbeiterInnen helfen mit“: NutzerInnenschulung; Energieeinsparung durch geändertes Nutzerverhalten.
  • Öffentliche Beleuchtung: Umstellung auf energieeffizientere Leuchtmittel konnten; Energie- und Kosteneinsparung von 10%.
Geplante Maßnahmen
  • Energiemanagement für Einzelobjekte der Stadt einführen
  • Gebäudesanierung im historischen Baubestand: Bewusstseinsbildung und Umsetzungsprojekte aufbereiten
  • Konzeption Energie-Monitoring für Betriebe und Haushalte
  • Errichtung einer Kleinwasserkraftanlage am Wr. Neustädter Kanal im Ortsgebiet von Baden
  • Errichtung von 12 Photovoltaikanlagen auf oder für öffentliche Gebäude & Anlagen bis 2015 mit ca. 400 kWp
  • Energiebuchhaltung für weitere 15 öffentliche Gebäude vorbereiten und einrichten
  • Möglichkeiten des Contracting prüfen & umsetzen
  • Öffentlichen Beleuchtung: Fortführung der Umstellung auf energiesparende Leuchtmittel
  • Energetische Sanierung von Volksschulen
  • Forcierung dezentraler Anlagen für erneuerbare Energie – Solarwärme, Solarstrom, Biomasse, Erdwärme
  • Ökologisierung der öffentlichen Beschaffung ausbauen
  • Potenziale für E-Mobilität prüfen und Pilotprojekte umsetzen
  • Aufbereitung von Service- und Fördermöglichkeiten für Betriebe
  • Konzeption betrieblicher Kooperationen – branchenintern und branchenübergreifend - für die Bereiche Energieeffizienz, Beleuchtung, Raumwärme
  • Bewusstseinsbildung, Information, Beratung in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energie
  • Konzept und Durchführung eines Energiespar-Wettbewerbs für Schulen und Haushalte
  • Energiespar-Wettbewerb in der Verwaltung der Stadtgemeinde Baden
  • Regelmäßige Aktualisierung der Webseiten zur KEM Baden: http://www.baden.at/de/unsere-stadt/energie-klima/klimaschutzprogramme/
  • Energietage – Klimatage – Umwelttage sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen
  • Energieberatung für Private & KMUs durch Modellregionsmanagement
  • Ökologische, energieeffiziente Beschaffung: Richtlinie ausarbeiten als Grundlage für Gemeinderatsbeschluss
  • Katalog vorbildhafter Bau-Projekte der Stadtgemeinde Baden (Best Practice)

Modellregions-ManagerIn

Baden Koch 13 Foto Ringhofer
Dr. Gerfried Koch

Stadtgemeinde Baden

 43-2252-86800/235
 43-664-1216376  43-664-1216376
 energiereferat@baden.gv.at

Berufliche Laufbahn

HTBLA für Maschinenbau, Studium der Forstwirtschaft und Ökologie, Klima- und Umweltreferent in der NÖ Landesregierung und Geschäftsführer Biosphärenpark Wienerwald.


Ort
Hauptplatz 1, 2500 Baden
Öffnungszeiten
tägl. 8:00 - 13:00 Uhr

"Wie nach einem klassischen Kuraufenthalt sollen die Stadt und ihre Bevölkerung aus der "Badener Energiekur" fit und gestärkt in die Zukunft gehen."