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Wagram

Grundsätzlich gilt es die Ziele der Gemeinden zur CO2-Reduktion sowie langfristigen regionalen Energieautarkie durch eine praktische Focussierung zu verfolgen.

Besonderheiten: naturbelassene kleinstrukturierte Landschaft

Beteiligte Gemeinden: Absdorf, Fels am Wagram, Grafenwörth, Großriedenthal, Großweikersdorf, Kirchberg am Wagram, Königsbrunn am Wagram, Stetteldorf am Wagram, Tulln an der Donau


Modellregion seit 2010 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 340 km² 33312 EinwohnerInnen Modellregions-ManagerIn:
DI Gottfried Steinkogler
Ziele

Grundsätzlich gilt es die Ziele der Gemeinden zur CO2-Reduktion sowie langfristigen regionalen Energieautarkie zu verfolgen. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen werden folgende Fokussierungen angestrebt:

  • Bodenverbesserung durch Humusaufbau (Humus als CO2-Speicher)
  • Forcierung Regionaler Produkte und Dienstleistungen
  • Handel der kurzen Wege
  • Mikro ÖV und Radwege
  • Energieeffizienz durchEnergiebuchhaltung
  • Elektromobilität und Fuhparkumstellung
  • Photovoltaik zur Eigenversorgung
  • Strom-Speickertechnologien

Die Schwerpunktsetzungen für die laufende Phase der Klima- und Energiemodellregion Wagram können wie folgt zusammengefasst werden:
Nachhaltige Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen:
beinhaltet eine bodenschonende Bearbeitung der Flächen, Förderung des Humusaufbaues und Erhaltung der prägenden Landschaftselemente. Durch die Maßnahmen soll die typische Kulturlandschaft erhalten bleiben und die Bodenfruchtbarkeit verbessert, sowie CO2 im Boden gebunden werden. Landwirte sollen zur nachhaltigen Produktion von Lebensmittel ermutigt werden. Die Umstellungsmaßnahmen führen zu klimarelevanten Auswirkungen.

Stärkung regionaler Betriebe, „alter“ Dienstleistungen und regionaler Produkte:
soll durch Auffindung und Etablierung neuer Vertriebs- und Absatzschienen gefördert werden. Dafür ist u.a. ein Wertewandel in der Region notwendig. Durch die Erhaltung der Betriebe und der Wertschätzung ihrer Leistungen sollen „Einkaufsfahrten“ außerhalb der Region vermindert werden. Absicht dahinter ist die Reduktion des Transportaufwands und der CO2 Emissionen.

Neue bzw. alternative Mobilitätsformen:

wie E-Car-Sharing, Mikro ÖV – Projekte und das Wiederentdecken des Radfahrens sollen das Verkehrsaufkommen und den Energie- und Ressourcenverbrauch reduzieren.

Energieeffizienzmaßnahmen und Eigenstromnutzung:
durch unterschiedliche Maßnahmen von klassischen Effizienzmaßnahmen, Eigenstromversorgung, Fuhrparkumstellungen bis zum Einsatz von  Speichertechnologien sind dies notwendige Schritte hin zur Energieautarkie. Der Energie- und Ressourceneinsatz kann somit erheblich reduziert werden.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Bewusstseinsbildende Kampagnen, Energieberatungen, Projektentwicklungen zu Windkraft, Photovoltaik, Kleinwasserkraft und Biomasse-Heizwerk, Sanierungsmaßnahmen bei öffentlichen Gebäuden, Umstellungen auf LED-Straßenbeleuchtungen, Kommunale Fuhrparkumstellung, Mikro ÖV - Grundlagenerhebung.

Geplante Maßnahmen
  • Vernetzung und Bewusstseinsbildung
  • Heckentage
  • Regionaler Hofladen / Genussregal
  • Reparatur-Kaffees
  • Mobilitätsaktionen zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs
  • Forcierung alternativer Energie- und Mobilitätsformen

Modellregions-ManagerIn

DI Steinkogler Gottfried

Verein Tourismus & Regionalentwicklung Region Wagram


 43-680-3135088
 43-664-1011436  43-664-1011436
 modell@regionwagram.at

Berufliche Laufbahn

Individuelles Diplomstudium Angewandte Ökologie in der Raum und Umweltplanung (BOKU, TU Wien, Uni Wien), Energieberaterausbildung, Qualifizierungsseminar Elektromobilität (TU Wien); seit 2013 bei im-plan-tat Raumplanungs GmbH & Co KG tätig;



Ort
Marktplatz 44, 3470 Kirchberg am Wagram

Öffnungszeiten
Montag und Dienstag von 13:00 bis 17:00 und nach Terminvereinbarung

"Durch fördern von Regionalität unsere Lebensgrundlage und Lebensstandard zu erhalten."

Leitprojekte der Region