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Ökoregion Kaindorf

Die Ökoregion Kaindorf will CO2-neutral und eine Vorbildregion werden, die eine ökologische Kreislaufwirtschaft betreibt, den Energieverbrauch senkt und sich weitestgehend mit erneuerbarer Energie versorgt. Oberstes Ziel der Ökoregion Kaindorf ist es, selbst etwas für eine lebenswerte Umwelt im eigenen Verantwortungsbereich zu tun und die Erfahrungen aus den vielen konkreten Projekten weiterzugeben. Durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln aufzeigen, dass sich Wirtschaftlichkeit mit den ökologischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit erfolgreich verbinden lassen.

Besonderheiten: Die Region ist landwirtschaftlich geprägt, wobei sich der Wandel zu den Dienstleistungsbereichen stetig vollzieht. Prägende regionale Unternehmen sind der Malerbetrieb Herbsthofer und die Fleischwarenfabrik Schirnhofer. Die Ökoregion Kaindorf ist im umusaufbau europaweit Themenführer. Das weitreichendste Projekt der Ökoregion Kaindorf ist das Humusaufbauprogramm, an dem mittlerweile mehr als 120 Landwirte in ganz Österreich teilnehmen und mehr als 1.300 Hektar Ackerfläche nachhaltig bewirtschaften. Infolge des Humusaufbaus wird CO2 in großen Mengen im Boden gebunden und damit das Klima entlastet. Unterstützt wird das Engagement der Landwirte durch den Handel mit Humus-Zertifikaten, womit Firmen ihren nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß kompensieren können.

Beteiligte Gemeinden: Ebersdorf, Hartl, Kaindorf


Oststeirisches Hügelland Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 79 km² 6227 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Margit Krobath
Ziele

Die Ökoregion Kaindorf will CO2-neutral und eine Vorbildregion werden, die eine ökologische Kreislaufwirtschaft betreibt, den Energieverbrauch senkt und sich weitestgehend mit erneuerbarer Energie versorgt. Der Weg zur Zielerreichung führt über öffentlichkeitswirksame Aktionen, Projekte im Bildungs- und Jugendbereich sowie durch Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Bevölkerung wirkt bei der Zielerreichung über einen eingerichteten Verein aktiv mit. Über Arbeitsgruppen werden Einzelprojekte konzipiert und umgesetzt. Ein professionelles Management mit angestellten Mitarbeitern baut überregionale Kooperationen und Projekte mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Betrieben auf, unterstützt den Vorstand und die Arbeitsgruppen bei der Umsetzung ihrer Projekte und dient als Informationszentrale und Anlaufstelle für die Bevölkerung.

 

Bereits durchgeführte Maßnahmen

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Es wurden bereits über 100 bewusstseinsbildende und öffentlichkeitswirksame Projekte, Veranstaltungen und Arbeitspakete abgewickelt. Beispiele:

  • Energiesparen/Energieeffizienz: Gebäudechecks, Bau von Dämm-Musterhäusern, Durchführung einer Eisblock-Wette, Erstellen von Informationsbroschüren, Durchführen von Vorträgen, Gewinnspielen und Zusammenstellung von besonderen Angeboten zu den Themen Dämmen und Sanieren sowie Heizungsumstellung
  • Wärme/Strom: Bezug von Ökostrom, Pellets-Einkaufsaktion, Bewerbung von Heizungsumstellungen, Photovoltaik-Anlagen, Biomasse-Heiz(kraft)werken
  • Mobilität: Radfahr-Aktionen (Radfrühling, BikeLine, 24-Stunden-Straßenradrennen), Nutzung von Alternativtreibstoffen insb. Elektro-Mobiltität, Einrichtung eines Radclubs, Bau von Radwegen
  • Bewusstseinsbildung: Informationsvorträge, Mitgliederrabatte, Schulprojekte
  • Landwirtschaft: Humusaufbau, Bodenprobenaktion, Humus-Fachtage und -Symposien
Geplante Maßnahmen
  • Reduktion des Energieverbrauchs: Einsatz eines Energiemonitorings, Durchführung von Energieberatungen, Einsatz von energieeffizienten Technologien und Bauten, Bewerbung von Sanierungen.
  • Ausbau der Biomassenutzung: Etablierung von Agroforst- und Kurzumtriebsflächen, Konzeption des Baus von multifunktionalen Energiezentren, Aufbau der Biogasnutzung.
  • Validierung der CO2-Zielerreichung und laufende Datenerhebung. Langfristige Sicherstellung der Organisationsstruktur.
  • Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit: Verbesserung der Regionalzeitung, Erstellung von Informationsbroschüren, Durchführen von Informationsveranstaltungen
  • Forcierung von Alternativtreibstoffen, des Öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs
  • Ausbau der Sonnenenergie-Nutzung

Modellregions-ManagerIn

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Margit Krobath

Ökoregion Kaindorf GmbH


 43-3334-31426/10
 43-664-8373307  43-664-8373307
 margit.krobath@oekoregion-kaindorf.at

Berufliche Laufbahn

Seit 2008 Projektmanager der Ökoregion Kaindorf davor Business Development Manager bei TAC GmbH


Ort
Nr. 15, 8224 Kaindorf bei Hartberg
Öffnungszeiten
Mo.-Fr. von 8:30 – 12:00 oder nach terminlicher Vereinbarung

"Nur wer etwas tut, kann etwas ändern! Das Bewusstsein für den Klimaschutz spiegelt sich bereits im Handeln der Bewohner der Ökoregion wieder!"

Best Practice Projekte der Region