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Spittal/Drau: Das Biomassezentrum Kärntens

Das Biomassezentrum Kärntens: Ziel ist es, durch Nutzung der in großem Umfang vorhandenen Ressourcen (Waldreichtum, hohe Sonnenscheindauer etc.), den Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung möglichst umfangreich und rasch zu schaffen, um mit Vorbildwirkung für den gesamten oberkärntner Raum voran zu gehen.

Besonderheiten: Wirtschaftlich ist die Stadt geprägt von Handel- und Gewerbe, wobei durch die Lage am Millstätter See auch der Tourismus von Bedeutung ist. Mitten im Stadtzentrum befindet sich das bekannte Schloss Porcia inkl. Schlosspark, wo Sommer die renommierten Komödienspiele Porcia stattfinden.

Beteiligte Gemeinden: Spittal an der Drau


zwischen dem Lurnfeld und dem unteren Drautal 48 km² 15555 EinwohnerInnen Website der Modellregion
Ziele

Ziel muss es sein, durch bewusstseinsbildende Maßnahmen die Sensibilität der Bevölkerung dahingehend zu verändern, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern hin zu erneuerbarer Energie aus der Region nicht nur positive Auswirkungen auf die Brieftasche haben kann, sondern auch Unabhänigkeiten gegenüber weltmärktlicher Tendenzen abschwächt und Wertschöpfung für die Region bringt. Hierzu soll die die Etablierung einer erneuerbaren Fernwärmevoersorgung bei gleichzeitiger Ausnutzung von Wasser und Sonnenenergie gepaart mit vermehrter Öffentlichkeitsarbeit beitragen. Wenn wir uns dann zusätzlich noch auf vermehrte thermische Sanierung von Gebäuden konzentrieren, kann es uns gelingen, den Energieaufwand drastisch zu reduzieren und damit unseren ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu verkleinern.  

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Bereits abgeschlossen wurde die Energiedatenerhebung welche für eine Energiekonzepterstellung notwendig ist. Des Weiteren wurden in den letzten Jahren zahlreiche gemeindeeigene Gebäude thermisch saniert, womit man den Energieverbrauch drastisch reduzieren konnte. Auch wurde ein lokales Energiekonzept für die gemeindeeigenen Sportstätten installierst. Hierbei wird die Abwärme der Eishalle im Winter zur Beheizung des Kunstrasenplatzes im Stadion und der Schwimmbecken im benachbarten Hallenbad "Drautalperle" herangezogen. Im Sommer kann der Kunstrasenplatz ebenfalls als Instrument zum Erwärmen der Becken im Hallen- und Freibad verwendet werden.Weiters ist Spittal seit 01.01.2011 Mitglied des Programms für energieeffiziente Gemeinden (e5) beigetreten.

Geplante Maßnahmen

Geplant ist die Fertigstellung des in Ausarbeitung befindlichen Energiekonzeptes für das gesamte Stadtgebiet bis spätestens Mitte 2011. Eine Fernwärmeversrogung basierend auf erneuerbaren Energieträgern soll ebenfalls im Laufe des Jahres 2011 zur Umsetzung gelangen. Hierfür werden momentan Angebote von potentiellen Anbietern und Betreibern eingeholt (Entscheidung noch 1.Halbjahr 2011). Zur Förderung des Fahrradverkehrs wurde die Ausarbeitung eines Fahrradkonzeptes für das Stadtgebiet in Auftrag gegeben, um Möglichkeiten zur Mobilitätsverbesserung, abseits vom Autoverkehr, aufzuzeigen und leichter umsetzen zu können. Förderungen für die Installation von Solaranlagen (thermisch) sollen ausgebaut und um zusätzliche Aspekte erweitert werden.

Ehem. Modellregions-ManagerIn

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Ing. Brandstätter Gerhard

 43-4762-5650/118
 43-676-83138218  43-676-83138218
 g.brandstaetter@spittal-drau.at
Ort
Burgplatz 5, 9800 Spittal an der Drau
Öffnungszeiten
Mo-Do 7:30-12:00 bzw. 13:00 - 16:30, Fr. 7:30 - 13:00

"Erneuerbaren Energien gehört nicht nur die Zukunft, sondern sie halten unsere Umwelt sauber(er) und binden Wertschöpfung in der Region."