Imaginärer- Pedibus in Feld am See

Der Pedibus in Feld am See ist ein innovatives Projekt, das seit dem 18. November 2024 läuft. Kinder gehen gemeinsam und sicher zu Fuß zur Schule, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt und den Autoverkehr rund um die Schule reduziert. Dieses Projekt zeigt, wie Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Schule, Eltern und Bürger:innen positive Veränderungen bewirken kann

Projektinhalt und Ziel

Das Projekt Pedibus in Feld am See zielt darauf ab, Kindern einen sicheren und umweltfreundlichen Schulweg zu ermöglichen, indem sie in Gruppen zu Fuß zur Schule gehen. Der Projektinhalt umfasst die Organisation und Koordination von Gehgemeinschaften, die von Erwachsenen begleitet werden, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Hauptziele des Projekts sind die Förderung der Gesundheit und Selbstständigkeit der Kinder, die Reduzierung des Autoverkehrs und die Verbesserung der Luftqualität. Messbare Ziele wurden durch die Anzahl der teilnehmenden Kinder und die Reduktion des Verkehrsaufkommens festgelegt. Die Erreichung dieser Ziele wurde durch regelmäßige Befragungen der Eltern und Lehrer:innen sowie durch Verkehrszählungen überprüft. Die Ergebnisse und Erfolge des Projekts wurden und werden in Gemeindesitzungen und über lokale Medien öffentlich gemacht, um Transparenz zu gewährleisten und das Bewusstsein für die Vorteile des Pedibus zu schärfen.

Projektablauf

Das Projekt Pedibus in Feld am See begann im Frühjahr 2024 mit einer Vorlaufzeit von etwa drei Monaten, in der die Planung und Organisation stattfanden. Der offizielle Projektstart war zu Beginn des Schuljahres im Herbst 2024.

Ansprechpartner:

  • KEM-Manager: Ernst Egger
  • Bürgermeisterin: Frau Michaela Oberlassnig
  • Volksschuldirektorin: Frau Gabriela Alic

Projektbeginn: Das Projekt wurde mit einer Informationsveranstaltung für Eltern und Lehrer:innen gestartet, bei der die Ziele und der Ablauf des Pedibus vorgestellt wurden. Erste Ansprechpartner waren KEM Manager Ernst Egger, Bürgermeisterin Frau Michaela Oberlassnig, Volksschuldirektorin Frau Gabriela Alic und Frau Anna Dolzer vom Klima Aktiv in Wien.

Umsetzung und Meilensteine:

  1. Frühjahr 2024:Planung und Organisation, Einbindung der Gemeinde und Schulen, Erstellung von Routenplänen.
  2. Sommer 2024:Schulung der Begleitpersonen, Informationskampagne für Eltern und Kinder.
  3. Herbst 2024:Offizieller Start des Pedibus zu Beginn des Schuljahres, regelmäßige Begleitung der Kinder auf dem Schulweg.

Einbindung von Expert:innen: Frau Anna Dolzer von Klima Aktiv, ist mehrfacher Partner des Pedibus in Österreich und wurde in das Projekt einbezogen, um bewährte Praktiken und Erfahrungen zu teilen.

Projektlaufzeit: Das Projekt begann offiziell im Herbst 2024 und soll zukünftig dauerhaft in der Gemeinde Feld am See beibehalten werden. Ziel ist es, den Pedibus als festen Bestandteil des sicheren Schulweges zu etablieren und kontinuierlich zu verbessern

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR
  • Ausrüstung: Die Kosten für das gesamte Equipment, wie Sicherheitswesten, Schilder usw., wurden von Klima Aktiv und der KEM-Nockberge übernommen.
  • Schulung: Kosten für die Schulung der Begleitpersonen wurden von der KEM-Nockberge übernommen.
  • Organisation: Verwaltungskosten für die Planung und Koordination des Projekts wurden von der KEM-Nockberge übernommen.

Finanzielle Vorteile:

  • Reduzierte Transportkosten: Durch die Verringerung des Autoverkehrs sparen Eltern Benzinkosten.
  • Gesundheitskosten: Langfristig könnten Gesundheitskosten gesenkt werden, da Kinder durch mehr Bewegung gesünder bleiben.
  • Umweltvorteile: Weniger Autoverkehr führt zu einer besseren Luftqualität und reduziert Umweltbelastungen, was langfristig auch finanzielle Vorteile für die Gemeinde bringen kann.

Das Projekt zeigt, dass durch die Unterstützung von Partnern wie Klima Aktiv und die Zusammenarbeit der Gemeinde erhebliche finanzielle und gesundheitliche Vorteile erzielt werden können

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Die THG-Einsparung (Treibhausgas-Einsparung) durch den Pedibus ist erheblich. Täglich gehen jetzt ca. 40 Kinder zu Fuß zur Schule, anstatt mit dem Auto gefahren zu werden, dadurch können wir die Einsparungen wie folgt berechnen:

  1. Durchschnittliche Entfernung zur Schule: Angenommen, die durchschnittliche Entfernung zur Schule beträgt ca. 2 km (hin und zurück 4 km) diese Annahme ist im Ländlichen Raum absolut nachvollziehbar.
  2. Durchschnittlicher CO2-Ausstoß eines Autos: Ein durchschnittliches Auto stößt etwa 120 g CO2 pro Kilometer aus.

Berechnung der Einsparung:

  • Tägliche Einsparung pro Kind: 4 km * 120 g CO2/km = 480 g CO2
  • Tägliche Einsparung für 40 Kinder: 40 * 480 g CO2 = 19.200 g CO2 = 19,2 kg CO2
  • Jährliche Einsparung (bei 200 Schultagen): 19,2 kg CO2 * 200 = 3.840 kg CO2 = 3,84 Tonnen CO2

Umweltvorteile:

  • Reduzierung der Luftverschmutzung: Weniger Autos auf den Straßen führen zu einer besseren Luftqualität.
  • Förderung der Gesundheit: Kinder bewegen sich mehr, was ihre körperliche Gesundheit verbessert.
  • Verringerung des Verkehrs: Weniger Verkehr rund um die Schule erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Diese Einsparungen tragen dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren und eine nachhaltigere Zukunft zu fördern

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Projektbericht: Erfolge und Herausforderungen

Projekterfolge: Das Pedibus-Projekt in Feld am See hat bedeutende Erfolge erzielt. Es wurde in lokalen Medien und auf Homepages vorgestellt, was zu einer breiten Bekanntheit und positiven Resonanz in der Bevölkerung führte. Das Projekt nimmt am Wettbewerb des Landes Kärnten der e5-Gemeinden teil und strebt an, zukünftig auch bei weiteren Auszeichnungen mitzumachen. Die Unterstützung durch die Gemeinde, insbesondere durch Bürgermeisterin Frau Michaela Oberlassnig und die engagierten Gemeindemitarbeiter:innen, war entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Erreichte Projektziele:

  • Sicherheit und Gesundheit: Die Kinder gehen sicher und in Begleitung zur Schule, was ihre Gesundheit und Selbstständigkeit fördern.
  • Umweltfreundlichkeit: Reduzierung des Autoverkehrs und Verbesserung der Luftqualität.
  • Gemeinschaftsgefühl: Stärkung des Gemeinschaftsgefühls durch die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrer:innen und der Gemeinde. Öffentliche Wahrnehmung: Das Projekt wurde der Bevölkerung vorgestellt und erhielt eine positive Aufnahme. Eltern, Lehrer:innen und Gemeindemitglieder zeigten großes Interesse und Unterstützung.

Herausforderungen:

  • Überzeugungsarbeit bei den Eltern: Es war anfangs schwierig, alle Eltern von den Vorteilen des Pedibus zu überzeugen.
  • Engagement der Lehrkräfte: VS Direktorin Frau Gabriela Alic und die Lehrkräfte waren von Anfang an sehr aufgeschlossen und unterstützten das Projekt tatkräftig.
  • Wichtige Unterstützung: Die Rolle der Gemeindemitarbeiterinnen und Bürgermeisterin Michaela Oberlassnig war sehr wichtig für die Umsetzung und den Betrieb des Pedibus.

Zukünftige Perspektiven: Das Pedibus-Projekt soll dauerhaft in der Gemeinde Feld am See durchgeführt werden und ein fester Bestandteil des sicheren Schulweges bleiben. Die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung des Projekts werden angestrebt, um langfristig weitere Erfolge zu erzielen und die Lebensqualität in der Gemeinde zu erhöhen.

Nachhaltige Perspektiven

Nachhaltige/langfristige Perspektiven:

  • Dauerhafte Integration: Der Pedibus soll dauerhaft in Feld am See etabliert werden und ein fester Bestandteil des sicheren Schulweges bleiben.
  • Erweiterung: Andere Gemeinden wie Ebene Reichenau und KEM Karolinger Wörthersee planen ebenfalls die Einführung eines Pedibus.

Besonders gut gelaufen:

  • Gemeinschaftliches Engagement: Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrer:innen und der Gemeinde war vorbildlich.
  • Unterstützung durch die Gemeinde: Die aktive Beteiligung von Bürgermeisterin Frau Michaela Oberlassnig und den Gemeindemitarbeiter:innen war entscheidend.

Positive Effekte und Folgeaktivitäten:

  • Gesundheitsförderung: Kinder bewegen sich mehr und sind gesünder.
  • Umweltvorteile: Reduzierung des Autoverkehrs und Verbesserung der Luftqualität.
  • Gemeinschaftsgefühl: Stärkung des Zusammenhalts in der Gemeinde.

Anregungen für andere Gemeinden:

  • Überzeugungsarbeit: Eltern frühzeitig und umfassend informieren und einbinden.
  • Schulung: Begleitpersonen gut schulen und regelmäßig fortbilden.
  • Transparenz: Erfolge und Herausforderungen offen kommunizieren.

Fehler vermeiden:

  • Mangelnde Kommunikation: Regelmäßige und klare Kommunikation mit allen Beteiligten ist essenziell.
  • Unzureichende Planung: Sorgfältige Planung und Einbindung von Expert:innen sind wichtig, um Hindernisse zu vermeiden.

Das Pedibus-Projekt in Feld am See zeigt, wie durch gemeinschaftliches Engagement und gute Planung nachhaltige und positive Veränderungen erreicht werden können.

Modellregions-Manager

Foto 2 Egger Ernst
Ing. Egger Ernst

     43-4246-29406
     43-699-13459001
     ernst.egger@nockregion-ok.at

Berufliche Laufbahn
  • Lehre Installation und Heizungstechnik
  • Energieberaterausbildung Land Kärnten/ Bauakademie Kärnten
  • Zertifizierter Biowärmeinstallateur
  • zertifizierter KLIMA:AKTIV Kompetenzpartner
  • Leitung Lagerhaus Haustechnik Kärnten - Abteilung Erneuerbare Energien
  • Selbstständig Dorfladen Fresach- Genuss aus der Region

Ort
Radenthein

"Der Pedibus in Feld am See ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie wir durch gemeinschaftliches Engagement und innovative Ideen den Alltag unserer Kinder sicherer und umweltfreundlicher gestalten können. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wie Eltern, Lehrer:innen und die gesamte Gemeinde zusammenarbeiten, um dieses Projekt zu unterstützen. Der Pedibus fördert nicht nur die Gesundheit und Selbstständigkeit der Kinder, sondern reduziert auch den Autoverkehr und trägt somit zu einer besseren Luftqualität bei. Dieses Projekt zeigt, dass wir gemeinsam Großes in jeder Gemeinde erreichen können, wenn wir uns für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft einsetzen."