In Summe wurde das Heizwerk Bad Waltersdorf um 1 MW erweitert. Weiters kam es zu einer Netzverdichtung und entsprechenden Neuanschlüssen im Ortskern von Bad Walterdorf. Das Heizwerk befindet sich an einer Position, welche sehr stark frequentiert wird und ist gut einsehbar. Daher eignet sich diese Anlage dafür, dass sie äußerst öffentlichwirksam präsentiert wird, damit auf die Sinnhaftigkeit vom Einsatz von Biomasse zur Wärmeversorgung weiter hingewiesen werden kann. Durch diese Vorbildwirkung sollen viele weitere Akteure in der Region zur Errichtung von Biomasseanlagen und „Raus aus dem Öl“ animiert werden.
Inhaltlich behandelt dieses Best Practice-Beispiel eine Erweiterung und Neu-Errichtung eines 1 MW großen Biomassekessels in der Nähe des Ortskernes von Bad Waltersdorf. Das Heizwerk befindet sich an einer Position, welche sehr stark frequentiert wird und ist gut einsehbar. Daher eignet sich diese Anlage dafür, dass sie äußerst öffentlichwirksam präsentiert wird, damit auf die Sinnhaftigkeit auf Biomassewärmeversorgung weiter hingewiesen werden kann. Durch diese Vorbildwirkung sollen viele weitere Akteure in der Region zur Errichtung von Biomassekesselanlagen animiert werden.
Es erfolgte in einem ersten Schritt eine Sondierung der Machbarkeit und des Ausbaupotentiales. Im nächsten Schritt erfolgte die Auslegung der Kesselanlage und eine entsprechende Netzberechnung. Danach wurden die Abmessungen und Einbindung der Neu - Kesselanlage und notwendigen Grundrisse festgelegt. Es erfolgten die Erarbeitung der baurechtlichen sowie netzrelevanten Freigaben und Dokumente. Danach wurde die Finanzierung behandelt. Danach erfolgte die Vergabe des Auftrages sowie die Errichtung der Anlage. Darauf folgend wurde eine flankierende Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt.
Mit dieser Anlage werden bis zu ca. 25 t an CO2-Emissionen eingespart.
Es gab keine Rückschläge und das Projekt wurde nicht ausgezeichnet.
Ein Projekt dieses Umfanges benötigt eine umfassende Vorplanungsphase und es müssen zahlreiche Abstimmungsarbeiten mit Behörden, Anrainern und den Lieferanten durchgeführt werden. Besonders wichtig ist die genaue Planung der Anlage, damit sie den größtmöglichen Nutzen für Umwelt und auch die Wirtschaftlichkeit mit sich bringt.
Motivation für die Durchführung diese regionalen Vorzeigeprojektes war die Tatsache, dass vielen Personen der Region das große Potential dieser Technologie nicht bewusst sind. Es war daher das Ziel, dass hier auf diese Technologie öffentlichwirksam hingewiesen wird, da am Anlagenstandort zahlreiche Personen vorbeikommen.
"Diese besonders öffentlichwirksame Maßnahme erhöht die Aufmerksamkeit und das Vertrauen in Biomasse zur Wärmeversorgung. Es gibt gegenüber dieser sinnvollen Technologie leider immer noch sehr viele Skeptiker. Darüber hinaus ist vielen das große Potential dieser Technologie nicht bewusst. Durch die Umsetzung einer Nahwärmeverdichtung und Kesselerweiterung wird bewirkt, dass über Biomassekesselanaglegen in der Region gesprochen wird. Diese Vorbildwirkung wird die Errichtung weiterer Anlagen wesentlich vorantreiben."