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Naturpark Steirische Eisenwurzen

Die sieben Gemeinden haben sich zum Ziel gesetzt, Energie zu sparen, notwendige Energie effizienter zu verwenden und wo immer möglich fossile Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen. Nachhaltige Mobilität stellt einen weiteren Schwerpunkt dar, Entwicklung von sanft-mobilen Angeboten für Tourismus und Berufsmobilität.

Besonderheiten: Der Naturpark Steirische Eisenwurzen ist der größte Naturpark der Steiermark. Er ist ausgezeichnet als Europäischer Geopark und UNESCO Global Park. Erz und Eisen, Wasser und Wald mit diesen Schlagworten lässt sich die Region am besten charakterisieren. Seit Ende der Hammerschmieden hat im jetzigen Naturpark der Tourismus die Regie übernommen. In diesem geologisch einzigartigen Stück wird Erdgeschichte auf einmalige Weise erlebbar und zu einer wunderbaren Zeitreise in die Vergangenheit. In der Naturparkregion Steirische Eisenwurzen wird fühlbar, wie wertvoll und erlebnisreich das bewusste Miteinander von Mensch und Natur sein kann.

Beteiligte Gemeinden: Altenmarkt bei Sankt Gallen, Landl, Sankt Gallen, Wildalpen


Obersteiermark 586 km² 6174 EinwohnerInnen
Ziele

Vernetzt mit anderen Kleinregionen des Bezirks Liezen und unterstützt durch das Regionalmanagement Liezen wurden folgende Hauptziele der Energiestrategie festgelegt:

  • Energie einsparen
  • Energieeffizienz steigern
  • So viel an erneuerbarer Energie selbst produzieren, wie Energie im Bezirk verbraucht wird
  • Verbesserung existierender und Schaffung von neuen multimodalen Mobilitätsangeboten
  • Entwicklung von sanft-mobilen touristischen Packages
  • Als Ziel für die Realisierung der Energieautarkie wir 2025 definiert


 

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Access2moutain: Nachhaltige Mobilität und Tourismus in sensiblen Arealen der Alpen. Dieses Projekt wurde im Mai 2011 von Nationalpark Gesäuse gestartet. Der Naturpark steirische Eisenwurzen ist Teil des Nationalpark Gesäuse.
Die Verbesserung existierender und Schaffung von neuen multimodalen Mobilitätsangeboten, die Entwicklung von sanft-mobilen touristischen Packages sowie Bewusstseinsbildung und Wissengenerierung sind Projektziele.
Ansprechpartner im Nationalpark Gesäuse ist Hr. David Osebik, MSc BSc


Kleinregionales Entwicklungskonzept:
Das Land Steiermark hat im Rahmen von Regionext eine neue Struktur der kleinregionalen und großregionalen Zusammenarbeit geschaffen und die Gemeinden aufgefordert, sich zu Kleinregionen zusammenzuschließen und eine enge Zusammenarbeit aufzubauen. Die 13 Nationalparkgemeinden haben im Herbst 2011 die Erstellung des kleinregionalen Entwicklungskonzeptes beauftragt. Als Prozessbegleiter und Ersteller des Klima- Quick-Checks wurde DI Thomas Pötsch im Wege der Energieagentur Steiermark Nord beauftragt.

Geplante Maßnahmen
  • Management; Ausbildung eines universitär zertifizierten Energie-Autarkie Coaches für die Region sowie jeweils eines kommunalen Klimaschutzbeauftragten in jeder Gemeinde, in Kooperation mit der Donau Universität Krems, WK Steiermark, Klimabündnis und der Energieagentur Steiermark Nord. Installation eines Energieteams
  • Begleitendes Coaching des Modellregions-Management durch das Projektteam
  • Erstellung des regionalen Energieplanes und Erhebung der kompletten energetischen Situation der kommunalen Einrichtungen der sieben Gemeinden.
  • Feststellung der Energiepotenziale sowie der Effizienzsteigerungspotentiale der kommunalen Einrichtungen der 7 Gemeinden
  • Maßnahmenkatalog und Umsetzungsempfehlungen
  • Erhebung der Potenzialen für erneuerbare Energie in der Modellregion Naturpark Eisenwurzen bei kommunalen Einrichtungen
  • Erarbeiten einer Umsetzungsstrategie für jeweils ein ausgewähltes Projekt in jeder Gemeinde
  • Nachhaltige Mobilität in Verbindung mit leistbaren, energieeffizienten Wohnkonzepten

Ehem. Modellregions-ManagerIn

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Ing. Stangl Gerhard

 43-3633-2148
 43-664-73839445  43-664-73839445
 gerhard.stangl@a1.net

Berufliche Laufbahn

HTL in Waidhofen/Ybbs, Fachrichtung Betriebstechnik, Ausbildung zum Qualitätsmanager, seit 2009 Unternehmensberater für Umweltmanagement und Qualitätsmangement, 2012 berufsbegleitendes Studium an der Donau-Universität Krems "Certified Energie Autarkie Coach".


Ort
Lainbach 25, 8931 Landl

"Energieautarkie heißt für mich neben erneuerbarer Energiegewinnung, auch Energie sparen, Umweltschutz und Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung. Was denkbar ist, ist machbar!"