Ganz ohne Steckdose

Ein Erlebnis der besonderen Art bietet das EnergyCamp Pielachtal. Junge und nicht mehr ganz so junge Menschen üben sich im Umgang mit erneuerbaren Energien – von der Windenergie über die Photovoltaik bis zum Solarherd. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt geht 2014 in seine vierte Saison.

Die "E-xperiment"-Gruppe stellt die verschiedenen Aspekte von, Wind-, Photovoltaik- und Solarenergie in Form von Experimentierstationen dar. Die "E-Nature-Gruppe" beschäftigt sich, angeleitet von einer/einem NaturführerIn, mit energierelevanten Themen im räumlichen Nahbereich des EnergyCamps. Die "E-Cooking"-Gruppe kauft währenddessen bei lokalen Versorgern ein und bereitet die jeweiligen Mahlzeiten zu – bei Sonnenschein auch mit dem Solarkocher.


Um abends genügend Strom für das von der "E-ntertainment"-Gruppe gestaltete Unterhaltungsprogramm zur Verfügung zu haben, müssen die Akkus tagsüber teilweise auch mit Muskelkraft geladen werden. Die "E-Media"-Gruppe beobachtet das Geschehen eifrig und plant gemeinsam mit den anderen Gruppen, wie sich deren Aktivitäten am besten in Szene setzen lassen. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen noch im EnergyCamp in Beiträge zu fassen und den TeilnehmerInnen vor Ort sowie den Daheimgebliebenen als Youtube-Videos und Flickr-Fotoalben zu präsentieren.

 

Erlebnispädagogik. "Erneuerbare Energien machen Spaß, lassen Kreativität und Entdeckergeist zu", lautet das Credo im EnergyCamp. Das Konzept dazu wurde 2008 an der Universität für Bodenkultur, vom Institut für Landschaftsentwicklung (ILEN) von Univ. Prof. Dr. Ulrike Pröbstl, Univ. Ass. Dr. Alexandra Jiricka, Mag. Manfred Duchkowitsch und DI Boris Salak entwickelt und erstmals im "Naturpark in der Weinidylle" (Region Güssing, Burgenland) umgesetzt. Fester Bestandteil des innovativen Erlebniskonzepts ist das Prinzip des Lernens durch Erfahrung, weshalb bei den mehrtägigen Camps alle TeilnehmerInnen alle Gruppen durchlaufen und so durch eigene Erlebnisse zu neuen Einsichten gelangen können.

 

Seit 2011 finden die Camps auch im Pielachtal statt. Das EnergyCamp im Pielachtal setzt zum Unterschied des EnergyCamps in der Weinidylle verstärkt auf die Integration von neuen Möglichkeiten durch die Windkraft und verwendet die Sonnenenergie als ergänzende Energiequelle. Betreut werden die Gruppen von pädagogisch und fachlich  geschulten EnergyCamp-Guides. „Die gezielte Ausbildung und Einschulung von EnergyCamp-Guides stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor des EnergyCamps dar und garantiert einen gleichbleibend hochqualitativen Rahmen für alle TeilnehmerInnen“, betont Boris Salak mit Verweis auf das eigens gestaltete Ausbildungskonzept.

 

"Das Schwergewicht liegt bei Angeboten für Schulklassen", erklärt Christina Öhlzelt, KEM-Managerin der Modellregion Mostviertel Mitte. Ein, drei oder fünf Tage Leben ohne Steckdose stehen den SchülerInnen zur Wahl. Die EnergyCamps im Pielachtal finden abwechselnd in sechs Gemeinden der Kleinregion statt: in Kirchberg an der Pielach, Frankenfels, Rabenstein an der Pielach, Hofstetten-Grünau, Ober-Grafendorf und Weinburg. Feriencamps sowie Angebote für Erwachsene und Firmenevents finden sich ebenfalls auf dem Programm. Die Klima- und Energie-Modellregion Mostviertel Mitte leistete Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Als Partner konnten die Naturfreunde gewonnen werden, die das EnergyCamp in ihr Ferienprogramm aufgenommen haben.

 

Preisgekrönt. Offenbar gefällt das etwas andere Zeltlager nicht nur vielen Kindern und Jugendlichen, sondern auch so mancher Jury. So gewann das EnergyCamp Pielachtal im Vorjahr den Hans Czettel-Förderungspreis für Natur- und Umweltschutz. Heuer folgten die Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt sowie der dritte Platz beim LEADER-Innovationspreis.

 

Weitere Informationen:
www.energycamp.at/pielachtal
http://www.klimaundenergiemodellregionen.at/start.asp?ID=243084

Die "E-xperiment"-Gruppe stellt die verschiedenen Aspekte von, Wind-, Photovoltaik- und Solarenergie in Form von Experimentierstationen dar. Die "E-Nature-Gruppe" beschäftigt sich, angeleitet von einer/einem NaturführerIn, mit energierelevanten Themen im räumlichen Nahbereich des EnergyCamps. Die "E-Cooking"-Gruppe kauft währenddessen bei lokalen Versorgern ein und bereitet die jeweiligen Mahlzeiten zu – bei Sonnenschein auch mit dem Solarkocher.


Um abends genügend Strom für das von der "E-ntertainment"-Gruppe gestaltete Unterhaltungsprogramm zur Verfügung zu haben, müssen die Akkus tagsüber teilweise auch mit Muskelkraft geladen werden. Die "E-Media"-Gruppe beobachtet das Geschehen eifrig und plant gemeinsam mit den anderen Gruppen, wie sich deren Aktivitäten am besten in Szene setzen lassen. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen noch im EnergyCamp in Beiträge zu fassen und den TeilnehmerInnen vor Ort sowie den Daheimgebliebenen als Youtube-Videos und Flickr-Fotoalben zu präsentieren.

 

Erlebnispädagogik. "Erneuerbare Energien machen Spaß, lassen Kreativität und Entdeckergeist zu", lautet das Credo im EnergyCamp. Das Konzept dazu wurde 2008 an der Universität für Bodenkultur, vom Institut für Landschaftsentwicklung (ILEN) von Univ. Prof. Dr. Ulrike Pröbstl, Univ. Ass. Dr. Alexandra Jiricka, Mag. Manfred Duchkowitsch und DI Boris Salak entwickelt und erstmals im "Naturpark in der Weinidylle" (Region Güssing, Burgenland) umgesetzt. Fester Bestandteil des innovativen Erlebniskonzepts ist das Prinzip des Lernens durch Erfahrung, weshalb bei den mehrtägigen Camps alle TeilnehmerInnen alle Gruppen durchlaufen und so durch eigene Erlebnisse zu neuen Einsichten gelangen können.

 

Seit 2011 finden die Camps auch im Pielachtal statt. Das EnergyCamp im Pielachtal setzt zum Unterschied des EnergyCamps in der Weinidylle verstärkt auf die Integration von neuen Möglichkeiten durch die Windkraft und verwendet die Sonnenenergie als ergänzende Energiequelle. Betreut werden die Gruppen von pädagogisch und fachlich  geschulten EnergyCamp-Guides. „Die gezielte Ausbildung und Einschulung von EnergyCamp-Guides stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor des EnergyCamps dar und garantiert einen gleichbleibend hochqualitativen Rahmen für alle TeilnehmerInnen“, betont Boris Salak mit Verweis auf das eigens gestaltete Ausbildungskonzept.

 

"Das Schwergewicht liegt bei Angeboten für Schulklassen", erklärt Christina Öhlzelt, KEM-Managerin der Modellregion Mostviertel Mitte. Ein, drei oder fünf Tage Leben ohne Steckdose stehen den SchülerInnen zur Wahl. Die EnergyCamps im Pielachtal finden abwechselnd in sechs Gemeinden der Kleinregion statt: in Kirchberg an der Pielach, Frankenfels, Rabenstein an der Pielach, Hofstetten-Grünau, Ober-Grafendorf und Weinburg. Feriencamps sowie Angebote für Erwachsene und Firmenevents finden sich ebenfalls auf dem Programm. Die Klima- und Energie-Modellregion Mostviertel Mitte leistete Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Als Partner konnten die Naturfreunde gewonnen werden, die das EnergyCamp in ihr Ferienprogramm aufgenommen haben.

 

Preisgekrönt. Offenbar gefällt das etwas andere Zeltlager nicht nur vielen Kindern und Jugendlichen, sondern auch so mancher Jury. So gewann das EnergyCamp Pielachtal im Vorjahr den Hans Czettel-Förderungspreis für Natur- und Umweltschutz. Heuer folgten die Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt sowie der dritte Platz beim LEADER-Innovationspreis.

 

Weitere Informationen:
www.energycamp.at/pielachtal
http://www.klimaundenergiemodellregionen.at/start.asp?ID=243084