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Klima- und Energiemodellregion Landeck

Senkung des Energieeinsatzes im Bez. Landeck um 20% - Abdeckung des Energiebedarfes im Bereich Strom und Wärmeversorgung zu 100% mit ern. Energieträgern - Eigenversorgung mit ern. Energie bestmöglich zur Versorgungs-u. Krisensicherheit nützen.

Besonderheiten: Tourismus - 56.300 Gästebetten, > 7,5 Mio. Nächtigungen im Jahr; Wasserkraft - 2 Großwasserkraftanlagen, 66 Kleinwasserkraftwerke; Jahreserzeugung ca. 863 GWh/a; 1 Naturpark, 3 Klimabündnisgemeinden, zahlreiche geschichtlich kulturelle Besonderheiten.

Beteiligte Gemeinden: Fiss, Fließ, Flirsch, Galtür, Grins, Ischgl, Kappl, Kaunerberg, Kaunertal, Landeck, Nauders, Pettneu am Arlberg, Prutz, Ried im Oberinntal, Schönwies, See, Serfaus, Spiss, St. Anton am Arlberg, Strengen, Tobadill, Tösens, Zams


Westtirol - Oberes Inntal, Paznaun, Stanzertal, Kaunertal 1595 km² 43906 EinwohnerInnen Website der Modellregion
Ziele
  • Substitution fossiler Energieträger durch erneuerbare Energien im Bereich Raumwärme, Prozesswärme, Klimaanlagen und Kühlung.
  • Ausbau der Wasserkraft - die derzeit in Diskussion stehende Projekte ergeben ein Potential von ca. 1.060 GWh/a an zusätzlicher Erzeugung.
  • Reduktion des Energieverbrauches und Erhöhung der Energieeffizienz - durch thermische Sanierungsmaßnahmen und Effizienzsteigerung der technischen Anlagen kann der Energieeinsatz um ca. 75% gesenkt werden.
  • Klimafreundlichen Mobilität und Ausbau des ÖPNV - es wird ein gestuftes öffentliches Verkehrsangebot auf Hauptachsen und Nebenstrecken verbunden mit besseren Abstimmungen in den Verknüpfungspunkten angestrebt.

Das gesteckte Ziel des Energieleitbildes 2008 – 2020 verlangt unser ganzes Engagement, jedoch die bisherigen Erfahrungen und Erfolge stimmen uns zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen werden
 


 

Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Beteiligungsmodelle für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärme- und Strombereich - es soll ein auf sämtliche Regionen Österreichs übertragbares und anwendbares Handbuch für mögliche Beteiligungsmodelle an Energieerzeugungsanlagen unterschiedlicher erneuerbare Energieformen geschaffen werden.
  • Trinkwasserkraftwerksnutzung - im Rahmen dieses Projektes werden die wirtschaftlich nutzbaren Potentiale für Trinkwasserkraftwerke untersucht.
  • Solarpotentialstudie Bezirk Landeck - Ziel ist die flächendeckende Ausarbeitung von Sonnenschein- und Strahlungsdaten für alle 30 Gemeinden, die im Internet über TIRIS für alle Bürger kostenlos abrufbar sind.
  • Bewusstseinsbildung und Vernetzung - in diesem Bereich werden verschiedene Aktivitäten zusammengefasst - z.Bsp.: Energieservice Landeck, A++ Energiegemeinden, Energy-Globe Energiespargemeinden, Klimabündnis Tirol, Energiekongress mit Workshop,
  • Klimafreundlichen Mobilität - Verkehrsverbund, Naturparkbus Kaunergrat, Fahrplanheft Terra Raetica, Radweg Via Claudia Augusta, Elektromobilität, Erdgasfahrzeug.
Geplante Maßnahmen

Bürgerbeteiligungsmodelle - Erarbeitung von drei Musterprojekten für die Bereiche Photovoltaik, Kleinwasserkraft und Biomasse

Trinkwasserkraftnutzung - Erarbeitung der Phase 2 einschließlich Abschätzung der Wirtschaftlichkeit
Solarpotenzialstudie - Einarbeitung der Solarpotentiale in das TIRIS und Ausarbeitung und Verteilung von gemeindespezifischen Informationen zum Versand an alle Haushalte


Energy Globe Energiespargemeinden - Einbindung aller Haushalte der Region und Kooperation mit der lokalen Wirtschaft.
Energiemesse mit Workshop - Fortbildungsmodule zur Qualifizierung des lokalen Handwerks und Gewerbes in Energiefragen
Klimafreundlichen Mobilität - weitere Umsetzungsschritte in folgenden Bereichen: Verkehrsverbund Oberes Gericht, Naturparkbus, Movelo, Radweg Via Claudia Augusta. 

Unser Ziel ist die Erreichung der Autarkie durch die Nutzung aller möglicher alternativen, erneuerbaren Energieformen in der Region, der Verminderung des Energieverbrauches durch Energiesparmaßnahmen sowie durch gezielte Maßnahmen im Bereich der Mobilität.

Die bisherigen Erfolge haben uns bereits große Schritte weitergebracht und lassen uns berechtigt darauf vertrauen, dass wir das selbst gesteckte Ziel erreichen werden.

Ehem. Modellregions-ManagerIn

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Steinlechner Elisabeth

 43-512-908892
 43-660-6503001  43-660-6503001
 e.steinlechner@e3-consult.at

Berufliche Laufbahn

Während und nach dem Studium in verschiedenen Bereichen beim deutschen Energieversorger E.ON tätig. Zuletzt im Bereich Netzstrategie in der Konzernzentrale in Düsseldorf. Nach Rückkehr in die Heimat Tirol 2009 Mitgründern der e3 consult, einer Unternehmensberatung für Energiewirtschaft, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz aus Innsbruck.


Ort
Andreas-Hofer-Straße 28a, 6020 Innsbruck

"Für die Umsetzung der Energiewende und für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Umwelt sind regionale Aktivitäten von immer größerer Bedeutung. Deshalb versuchen wir in der KEM Landeck, auf möglichst breiter Basis Umsetzungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Mobilität zu finden. Als gebürtige Landeckerin ist es mir außerdem ein persönliches Anliegen, dass der Bezirk hier mit gutem Beispiel vorangeht."