Leitprojekt

Biogas zum Heizen und Tanken

Beteiligte Regionen

Ziel

Es sollen mit Hilfe einer Aufbereitungsanlage in der Region mehrere Biogastankstellen entstehen, die der Bevölkerung auch die Möglichkeit bietet, kostengünstig und umweltfreundlich ihre Fahrzeuge zu betanken. Die Region Güssing ist durch Streusiedlungen geprägt und das ist der Grund für den Umstand, dass nur Häuser in Stadtzentren in der Lage sind auf die Biomasse Fernwärmenetze zugreifen zu können. Die Idee ist jetzt, ein flächendeckendes Biogasnetzes zu konstruieren, um alle Siedlungen versorgen zu können. Das Biogas wird über in der Versorgungsregion situierte Biogasanlagen produziert. Roh-stoff für die Produktion sind nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo) wie z.B. Grünschnitt von öffentlichen und privaten Flächen in der Region.

Innovation, Vorbildcharakter
Dieses Projekt wäre zumindest in Österreich einzigartig und auf alle Gemeinden in Österreich relativ leicht über-tragbar. Vor allem weil man in den meisten anderen Regionen die vorhanden Gasleitungen vielleicht teilweise nützen könnte. Primär aber der Zuspruch und der unermüdliche Forschungsgeist unseres Partner Viessmann, die mit uns die Biogasthermen entwickeln, zeigt uns den Stellenwert des Projektes auch über die Grenzen Österreichs hinaus. Den gesamte Kreislauf dieses Projektes, also das man den sonst Größenteils verrottenden Grün- und Baumschnitt in eine Biogasanlage gibt, daraus Biogas entsteht, der Bevölkerung somit eine kostengünstige und umweltfreundliche Wärmeversorgung bietet und gleichzeitig der „Abfall“ der Biogasanlage von den Bauern als hochwertiger Dünger wiederverwendet wird, sollte auf diesem Segment Vorbildcharakter genug sein.

Beteiligte Projektpartner

Das Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie (EEE) und der Verein ökoEnergieland arbeiten eng mit dem privaten Unternehmen GET (Güssing Energy Technologies) zusammen. Zusätzlich kooperiert der Verein ökoEnergieland mit der Firma Viessmann, gemeinsam wird eine Biogasthermenentwickelt. Darüber hinaus werden alle entsprechenden Gemeinden mit eingebunden.

Zeitplan

Projektentwicklung ca. 1 Jahr, ab 2014